Beratung

Beratung

Unsere Pflegefachkräfte besuchen pflegende Angehörige zu Hause und beraten in allen Pflegefragen. Zunächst werden Wege aufgezeigt, die die Versorgung ihrer Pflegebedürftigen sichern u. unterstützen. Später beraten wir in regelmäßigen Abständen, um sicherzustellen, dass alle pflegerischen Maßnahmen optimal durchgeführt werden.

Pflegegrade 1-3 einmal halbjährlich
Pflegegrade 4 und 5 einmal vierteljährlich

  • Regelmäßige Hilfestellung und praktische pflegefachliche Unterstützung für pflegende Angehörige
  • Sicherstellung der Qualität der häuslichen Pflege durch Angehörige
  • Sicherstellung einer adäquaten Versorgung des Pflegebedürftigen
  • Verbesserungsvorschläge bezüglich der häuslichen Pflegesituation


Damit erfüllen wir zudem eine entscheidende Voraussetzung des Pflegeversicherungsgesetzes (§ 37.3.).Getragen wird die Pflegeberatung durch die Pflegeversicherung. D.h. Kosten entstehen weder für die Pflegeperson noch für den Pflegebedürftigen selbst.

Hilfestellung in Krisensituationen

Wir stehen unseren Kunden und Angehörigen in Krisensituationen zur Seite. Wir begleiten sie in ihrer letzten Lebensphase einfühlsam. Auch wenn medizinisch alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ist es wichtig, nicht alleine gelassen zu werden, sondern mit den Angehörigen zusammen zu sein. Wir helfen Sterbenden und Angehörigen dabei, diese letzte Zeit würdevoll verbringen zu können. Die Arbeit der Kirchlichen Sozialstation versteht sich als ein sichtbares Zeichen praktizierten christlichen Glaubens. Für die Mitarbeiterinnen gehört neben der fachlich-kompetenten Pflege, Zuwendung und Nähe auch die Offenheit für religiöse Bedürfnisse der Menschen zum Selbstverständnis ihrer Arbeit. Dazu kann ein Gebet am Kranken- oder Sterbebett gehören und auch andere Elemente aus der christlichen Glaubens- und Lebenstradition.

Darüber hinaus leisten wir in vielfältiger Weise Hilfestellungen wie beispielsweise:

  • Beratung über bestmöglichen Versorgungsaufbau
  • Telefonischer Ansprechpartner zur Krisenbewältigung
  • Begleitung und Unterstützung durch die Bezugsschwester
  • Betreuungen durch unsere Pflegefachkräfte
  • Zusammenarbeit mit der Hospizgruppe
  • Vermittlung von Seelsorge
Palliativmedizinische Versorgung

Versorgung unheilbar Erkrankter

Anders als in einem Hospiz steht hier nicht die Begleitung der Sterbenden im Vordergrund – statt dessen geht es darum, die Patienten so zu versorgen, dass sie die letzte Phase ihres Lebens möglichst schmerzfrei zu Hause verbringen können. In der Regel geht es dabei darum, Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und andere Symptome zu lindern und die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten. Palliativmedizinische Versorgung schließt auch die psychosoziale Betreuung der Patienten und ihrer Angehörigen mit ein.


In der aktiven Mitarbeit als Teil des Netzwerk Palliativ von Clinic Home Interface bieten wir durch speziell hierfür aus-gebildete Fachkräfte insbesondere:

  • Kirchliche Seelsorge wie Begleitung durch seelsorgliche Gespräche, ethische Beratung, Führen von Trauergesprächen, Gestaltung religiöser Rituale u.a.m.
  • Schmerzprophylaxe und Therapie
  • Symptomkontrolle und Therapie von z.B. Atemnot, Übelkeit und Angst

Die Kosten für die Versorgung der Patientinnen und Patienten werden von den Krankenkassen übernommen. Grundsätzlich können unheilbar kranke Menschen nur dann vom ambulanten Palliativdienst versorgt werden, wenn ein Arzt diese Versorgung verordnet hat.